Psychosophie

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In der Begegnung mit anderen Menschen können wir uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wenn wir miteinander sprechen, begegnen sich subjektive Welten. Vielleicht entstehen daraus Einsichten, die für das je eigene Leben von Bedeutung sind.

Samstag, 14. August 2010

Glückliche Mitarbeiter - und der Laden läuft

Es ist leicht nachvollziehbar, dass Arbeit bei den Beschäftigten einen großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat - schließlich verbringen sie dort viel Zeit. Es gibt bereits einige Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen arbeitsbezogenen Einstellungen und Gesundheitsproblemen wie Herzkrankheiten, Burnout und Depression. Solche Einstellungen haben aber auch einen großen Einfluss auf den Umsatz eines Unternehmens. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie, in der mehr als 2000 Abteilungen von 10 großen Unternehmen untersucht wurden.
Die Beschäftigten wurden dabei befragt, wie zufrieden sie mit ihrem Arbeitsplatz waren, wie lange sie schon dort beschäftigt waren, wie sie sich Kunden gegenüber verhalten hatten und wie zufrieden sie mit ihrem Gehalt waren. Die Analyse der Daten zeigte dabei einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit der Mitarbeiter und dem Umsatz des Unternehmens auf. Positive Einstellungen zu den Arbeitsbedingungen zeigten sich in einer längeren Beschäftigungsdauer, höherer Loyalität gegenüber der Kundschaft und höherem Umsatz des Unternehmens.

Die Studie im Original:

Association for Psychological Science (2010, August 14). Happy employees may be the key to success for organizations. ScienceDaily. Retrieved August 14, 2010, from
http://www.sciencedaily.com/releases/2010/08/100813121920.htm

Literatur:

1. Manon Mireille LeBlanc, Julian Barling. Workplace Aggression. Current Directions in Psychological Science, 2004; 13 (1): 9 DOI: 10.1111/j.0963-7214.2004.01301003.x
2. H. R. Bowles, M. Gelfand. Status and the Evaluation of Workplace Deviance. Psychological Science, 2009; 21 (1): 49 DOI: 10.1177/0956797609356509
3. Paul E. Spector. Employee Control and Occupational Stress. Current Directions in Psychological Science, 2002; 11 (4): 133 DOI: 10.1111/1467-8721.00185
4. J. K. Harter, F. L. Schmidt, J. W. Asplund, E. A. Killham, S. Agrawal. Causal Impact of Employee Work Perceptions on the Bottom Line of Organizations. Perspectives on Psychological Science, 2010; 5 (4): 378 DOI: 10.1177/1745691610374589

Sonntag, 8. August 2010

Impressum

Das Blog Psychosophie mit der URL
http://www.miteinandersprechen.blogspot.com/
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Fibromyalgie: was ist das?

Es tut weh, aber woher das kommt, das ist nicht so ganz klar.... Fibromyalgie ist eine Bezeichnung für Schmerzen im Muskelfaserbereich und ich möchte hier nur einige allgemeine Informationsquellen zusammentragen. Der Artikel auf Wikipedia kann als Einführung dienen, interessant ist aber auch die Patientenversion der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften zu den Leitlinien für die Schmerztherapie.
Ansonsten gehört noch der Hinweis auf die Rheumaliga hierher, die mehrere Broschüren zur Krankheit und therapeutischen Möglichkeiten zur Verfügung stellt. Außerdem gibt es ein Einführungsvideo der Rheumaliga Baden-Württemberg, das ich hier noch vorstellen möchte.


Freitag, 6. August 2010

Depression und Alzheimer



Die Erkrankung Morbus Alzheimer ist oft mit Depressionen verbunden, das ist bereits bekannt. Aber wie sieht das nun mit den Zusammenhängen aus, wenn es welche gibt? Sind depressive Symptome ein frühes Warnsignal, das eine Alzheimererkranung ankündigen kann oder einfach ein Risikofaktor? Eine Studie an der Rush University beschäftigt sich mit dieser Frage und wurde in der Zeitschrift Neuroloy veröffentlicht.
357 an Alzheimer erkrankte Personen wurden über 3 Jahre hinweg untersucht und weil die Selbstdarstellung nicht immer sehr zuverlässig ist, wurden ergänzende Informationen herangezogen, wie sich depressive Symptome entwickelten - Familienangehörige und Freunde der Betroffenen kamen deshalb in Interviews zu Wort, um eine zusätzliche Einschätzung von außen zu bekommen.
Robert S. Wilson, einer der Autoren der Studie, stellt fest, dass Depression nicht als unvermeidlicher Bestandtelil des Krankheitsbilds Alzheimer betrachtet werden sollte - Depressionen erhöhen aber das Risiko, zusätzlich an Morbus Alzheimer zu erkranken. Warum das so ist, bleibt noch offen.

Die Studie im Original:

R.S. Wilson, G.M. Hoganson, K.B. Rajan, L.L. Barnes, C.F. Mendes de Leon, and D.A. Evans. Temporal course of depressive symptoms during the development of Alzheimer disease. Neurology, 2010; 75: 21-26

Quelle:

Science Daily
Rush University Medical Center (2010, August 5). Depression is a risk factor and not an early sign of Alzheimer's disease, study suggests. 
ScienceDaily. Retrieved August 6, 2010, 
from http://www.sciencedaily.com/releases/2010/07/100705190530.htm

Mittwoch, 4. August 2010

Und weiter geht's...

So... Zeit, dass ich mich mal wieder melde. Es wird also demnächst hier weiter gehen, wenn auch etwas sparsamer als bisher. Der Umzug ist endlich geschaftt, aber ich habe auch viel zu tun. Alte Themen, neue Themen, Überlegungen, was hier sinnvollerweise passt... gelandet bin ich also in der Psychosomatik und das steckt einen Rahmen ab, in dem alte Themen neu gedacht werden. Neulich kam im Sündwestfunk eine Sendung über Gendermedizin, Unterschiede zwischen Männern und Frauen und die Frage, wie solche Unterschiede im medizinischen und therapeutischen Bereich zu berücksichtigen sind. Dahinter steckt die Hoffnung, dass neben "Schema F" individuelle Unterschieden stärker berücksichtigt werden und damit den Formalisierungs- und Kategorisierungstendenzen ein Gegengewicht zur Seite gestellt wird. 
Was mich noch mehr bewegt, sind die Veränderungen in der Arbeitswelt, die sich durch alle möglichen Berufsfelder ziehen - Erschöpfungszustände, Überlastungen und Einzelheiten aus den Studien zu den Entwicklungen der letzten Jahre. Für viele ist das Arbeitsleben anstrengender geworden und so manches kann man nur als Managementfehler einordnen - als Konsequenz fehlenden Nachdenkens über die Grenzen des Menschenmöglichen und formale Vorgaben, die eben irgendwann nicht mehr zu erfüllen sind. Deshalb also taucht die Frage nach dem 'psychologisch gesunden Arbeitsplatz' auch immer wieder auf. Nur so richtig durchgebacken ist eben noch nicht alles, es wird also so manche tastende Bewegung spürbar, die mehr Fragen aufwirft als Antworten zu liefern vermag. Die Frage, wie ein wahrhaft gesundes Leben gerade heute aussehen kann, schwebt also immer wieder im inneren Raum meiner Birne und gärt dort vor sich hin. Nähere Einzelheiten kommen sicher demnächst zur Sprache. Soweit also erstmal.... Fortsetzung folgt.
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