Psychosophie

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In der Begegnung mit anderen Menschen können wir uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wenn wir miteinander sprechen, begegnen sich subjektive Welten. Vielleicht entstehen daraus Einsichten, die für das je eigene Leben von Bedeutung sind.

Mittwoch, 25. November 2009

Umgang mit Gefühlen: Skizze

Gefühle sind. Sie bedeuten: Energie. Gefühle entstehen nicht im Herzen, sondern im Kopf - sie sind das Ergebnis von Beurteilungen und Bewertungen, Bildern und Gedanken. Gefühle neigen dazu, sich in irgendeiner Form ausdrücken zu wollen. Aber das 'geht' oft nicht... aus unterschiedlichen Gründen. Was also machen wir damit? Wegschieben und unterdrücken? Sie annehmen, bearbeiten, ausklingen lassen oder...verwandeln? Das Fühlen lernen ist auch: an Gefühlen und aus Gefühlen lernen. Sie zeigen etwas, machen auf etwas aufmerksam - oft schneller als es unsere Gedanken zu leisten vermögen.
Wenn irgend jemand sagt "ich habe das Gefühl, dass..." - kommt meist ein Gedanke. Diesen Fehler, zwischen Gefühlen und Gedanken nicht sauber zu trennen, machen leider sehr viele Leute... Eine Aussage wie "ich habe das Gefühl, dass etwas schwierig werden könnte" ist genau betrachtet sehr ungenau. Der Gedanke "da könnte etwas schwierig werden" ist verbunden mit einem Gefühl von Unsicherheit, vielleicht Angst. Das Denken, wenn es denn dazu führt, sich vorzubereiten, also konstruktiv wird, verändert auch das Fühlen - und darum geht es in der folgenden Skizze.
Eine Skizze ist eine Skizze... ob und wie das Vorgezeichnete mit Bildern ausgefüllt, in Denkergebnisse, erlebte Veränderungen und vielleicht Handlungen umgesetzt wird oder werden kann, bleibt jedem und jeder selbst überlassen. Die Skizze bezieht sich auf unangenehme Gefühle - die angenehmen lassen sich auch so genießen...

Verwandle Angst in Fürsorge und Vorsorge....
Verwandle Ärger in sinnerfülltes Engagement....
Verwandle Schuldgefühle in Verantwortungsbewusstsein...
Verwandle Enttäuschung in realistische Wünsche....
Verwandle Unsicherheit in Souveränität....
Verwandle Belastungen in kreative Lösungen....
Verwandle Unklarheit und Verwirrung in klare Ziele....
Verwandle Zweifel in vernünftige Achtsamkeit…
Verwandle Trauer in heitere Gelassenheit…
Verwandle Misstrauen in kritische Achtsamkeit…
Verwandle emotionales Leiden in schöpferisches Handeln....


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Kommentare:

  1. sehr schöner artikel, aber wenn das mal alles so einfach wäre, wären wir wohl alle reinste "verwandlungskünstler"

    schönes wochenende und liebe grüsse stefanie

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  2. ach so.........ich vergass........ wir verwandlungskünstler und du dann leider arbeitslos ;-) :-)

    lg stefanie ;-)

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  3. Hallo Stefanie,

    so einfach ist das sicher nicht und der Begriff "Verwandlungskünstler" scheint mir sehr treffend... über Methoden kann man nachdenken, wie man nun mit Gefühlen am besten umgehen kann. Dazu soll auch noch etwas mehr kommen... aber manches bleibt dann doch im Dunkeln. So, als hätte das Ganze eben doch etwas mit Kunst zu tun. Gefühle neigen dazu, auf geheimnisvolle Weise aufzutauchen und auch wieder zu verschwinden. Und manchmal verändern sie sich, ohne dass ganz genau gesagt werden könnte, wie das nun kam - oder ging - kann man also den Umgang mit Gefühlen wirklich lehren?

    lg Rolf

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