Psychosophie

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In der Begegnung mit anderen Menschen können wir uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wenn wir miteinander sprechen, begegnen sich subjektive Welten. Vielleicht entstehen daraus Einsichten, die für das je eigene Leben von Bedeutung sind.

Samstag, 2. Mai 2009

„Machen Sie das so…“: ermutigende Kommunikation

„Das würde ich aber nicht so machen“ – „SO geht das aber nicht“ – „Das wird nicht funktionieren“ – „So haben wir das ja noch nie gemacht“…
Mit Äußerungen dieser Art können Führungskräfte Mitarbeiter entmutigen, verunsichern, demotivieren. Hoch motivierte Menschen reduzieren ihr Engagement, wenig motivierte Mitarbeiter werden noch stärker gebremst. Kompetente Mitarbeiter werden gedemütigt, weniger kompetente lernen nichts dazu. Vor allem dann, wenn weder klare Anweisungen gegeben werden, WAS genau „geht“ noch WIE es „geht“ oder gehen soll. Vielleicht lohnt es sich, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten über ermutigende Kommunikation nachzudenken, die Kompetenzen anerkennt, stützt und gleichzeitig motiviert. Man kann viel darüber nachdenken, was Führungskräfte so alles falsch machen können – und die Frage aufwerfen, ob ein „altes“ Buch aus dem Jahr 1995 Impulse beinhaltet, die Stoff zum Nachdenken geben können. „Make it so“ (wörtlich übersetzt: „Machen Sie das so“ oder „Tun Sie das“) ist ein Buch von Wess Roberts und Bill Ross, die deutsche Ausgabe erschien 1996 Im Heyne Verlag. Aus „Make it so“ wurde „Picards Prinzip – Management by Trek“. Damit wird auch der Untertitel des Originals wiedergegeben: “Leadership Lessons from Star Trek. The Next Generation.“
Vorbild also ist Captain Jean-Luc Picard, etwas weniger draufgängerisch als James T. Kirk, etwas diplomatischer und geprägt von der Vorstellung, dass zu einem Captain eine „gewisse Genialität“ gehört. In schwierigen Situationen wendet er sich oft an sein Team und bittet um Vorschläge – und ermutigt Initiative mit den Worten „tun Sie das“. Das Zauberwort in der deutschen Variante ist „Energie“. In der amerikanischen Fassung taucht hier das Wort „engage“ auf – man kann es auch verstehen als Aufforderung zum Engagement.
Star Trek ist Sciene Fiction – und das so manche Idee technisch nicht realisierbar ist hat der Physiker Prof. Harald Lesch ausführlich erläutert und begründet. Was davon in welcher Situation übertragbar ist, wenn es um Führung, Teamarbeit und Krisenmanagement geht, ist ein umfassendes Thema. Als Orientierungsmarke für handlungsleitende Prinzipien jedenfalls läßt sich so mancher Gedankengang als Entwicklungsimpuls umsetzen. „Im 24. Jahrhundert arbeiten die Menschen nicht, um Geld zu verdienen, sondern um sich weiter zu entwickeln“ (Captain Picard im Star Trek-Film „Treffen der Generationen“). Wer also Interesse daran hat, sich mit den Prinzipien „Konzentration“, „Priorität“, „Initiative“ und anderen näher zu beschäftigen, könnte sich die Folgen unter diesem Aspekt einmal genauer ansehen – oder das Buch von Roberts und Ross lesen. Sollte Ihnen als Führungskraft der Gedanke sympathisch werden, ihre Mitarbeiter zu ermutigen oder als Muter, Vater, Lehrer… junge Menschen zu ermuntern: dann tun Sie das!

Energie!


Kommentare:

  1. Hi Rolf, das sollte sich mal mein Chef durchlesen. Er ist der Meister der Demotivation. Es gibt kein Schulterklopfen, Lob, nicht mal nen Tadel oder ein gewisser Druck. Gut, dass ich das Bloggen entdeckt habe, so kriege ich wenigstens hier ab und an ein kleines Lob, grins.
    Dir ein schönes WE.

    Kannst du mir sagen, warum mona-ohne-lisa mir nen Kommi schreibt, dass sie mich nicht mögen muss??? Sie antwortet leider nicht. Dies aber nur am Rande

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  2. Hallo Jürgen, na es geht ja schon kräftig ab auf dem neuen Blog... zum Artikel über Kat werde ich wohl auch noch etwas schreiben. Was mit Mona ist... den Kommentar habe ich erstmal nicht gefunden und was da im Busch ist - keine Ahnung. Aber die Frage ist schon gut: muss man alle mögen? Muss man seinen Chef mögen?
    Dir auch ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Rolf

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  3. Hi Rolf,
    zu dem Problem der illegalen Drogen hätte ich gerne etwas mehr geschrieben, bin aber noch etwas vom grippalen Infekt geschwächt.... Vielleicht später mal.

    Noch mal zu Mona. Sie hatte mir einen Kommi geschrieben. Da stand nur. Balrog, ich muss Dich nicht mögen, oder?
    Damit komme ich nicht klar. Das wäre doch genau dein Thema. Ich kenne die Frau Mona nicht und dann kommt da aus dem Nichts so ein Kommi. Naja, vielleicht meldet sie sich ja noch mal und erklärt es mir?!
    So long

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