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Klären, was strittig ist – sich über Strittiges verständigen

Ein schwieriger Gedanke: Konfliktfähigkeit ist (auch) ein Beziehungskonstrukt.

Wenn man ein Gespräch verweigern kann, also nicht kommunizieren muss, lässt sich auch ein Konfliktgespräch verweigern – oder so begrenzen, dass eine (gemeinsame) Lösung nicht möglich wird. Die Kurzformel „Klären, was strittig ist – sich über Strittiges verständigen“ zeigt drei Problembereiche auf: „sich klar ausdrücken“, „andere verstehen“ und (hier kommt der Beziehungsaspekt ins Spiel): „miteinander streiten“.

Den folgenden Fragen liegt ein weiterer Gedanke zugrunde: es ist nicht immer leicht, das zu sagen, was zur Sprache gebracht werden soll. Manches ist verborgen, „mit gemeint“ – aber nicht benannt. Voraussetzungen, die selbstverständlich erscheinen, sind vielleicht „mitgedacht“ – und können „zwischen den Zeilen“ bzw. „zwischen den Worten oder Äußerungen“ den Prozess verkürzen, oder auch erschweren.


1. Wie sage ich, was ich meine…


  • und was denke ich dabei mit,
  • welche Erfahrungen und
  • welches innere Erleben stehen bei mir dahinter
  • was wünsche, was erwarte, was befürchte ich
  • wie stehe ich zur Sache und zu den Personen, mit denen ich zu tun habe
  • was setze ich dabei als bekannt, selbstverständlich, richtig voraus?


…so, dass mich (der/die) andere(n) hören und verstehen…


  • mit welchen Worten,
  • welchem Sprachstil,
  • welchem Sprechstil,
  • welcher Mimik und Gestik
  • kann ich andere ansprechen


…auch wenn ich nicht weiß, ob sie mir zustimmen werden?


2. Wie kann ich verstehen, was andere meinen…


  • über das Gesagte hinaus das Gemeinte und Mitgemeinte erfassen,
  • erkennen, was sich in der inneren Welt des/der anderen abspielt,
  • was ihnen wichtig ist und was sie verletzt,
  • erkennen, von welchen Voraussetzungen sie dabei ausgehen


…damit ich entscheiden kann…


  • welchen Aussagen ich zustimmen kann und welchen nicht,
  • welche Aspekte ich hinterfragen und ergründen möchte,
  • was ich besser „einfach stehen lasse“
  • was ich im weiteren Gesprächsverlauf zum Thema machen
  • was ich dabei berücksichtigen will und
  • wo ich auf eine Annäherung unserer Auffassungen hinarbeiten möchte


…in welchen Fragen wir uns einigen können?


(nur so nebenbei: muss ein Konfliktgespräch auf einen Konsens hinauslaufen?)


3. Wie können wir...


  • einen gemeinsamen Gesprächsstil finden,
  • unsere Sprechrollen aufeinander abstimmen,
  • die Situation zur gemeinsamen Sache machen,
  • klären, was (und ob überhaupt irgend etwas) strittig ist, damit wir


...sinnvoll miteinander streiten (also: argumentieren) und klären...


  • ob,
  • inwieweit,
  • wie und


...was wir (gemeinsam) tun können und wollen?



Ideen im Gespräch

"Was der Bauer nicht kennt..." - es ist eine alte Volksweisheit und sie scheint immer noch gültig zu sein. Offenheit für neue Ideen ist keinesfalls selbstverständlich - der Umgang mit Ideen deshalb auch eine Frage an die Gesprächskultur. Gelegentlich finden sich kreative Köpfe, tauschen sich aus, bereichern sich gegenseitig, entwickeln hier und da etwas weiter, fördern sich gegenseitig, inspirieren und lassen sich inspirieren. Dabei kann es um alles Mögliche gehen, um Kochrezepte, Strickmuster, Basteleien, Technik, Malerei, Kunst, Musik... Neues eben. Untereinander können sich Kreativlinge oft sehr gut verständigen und manchmal brauchen sie dafür keine Worte. Improvisieren, der Kreativität freien Lauf lassen... es ist die Grundlage für so manches Kunstwerk, für technische und kulturelle Innovationen.
Im Gespräch werden Ideen schnell zum Problem - dort nämlich, wo sie mit bestehenden Beurteilungsmustern, mit Gewohnheiten, Regelungen, etablierten Gegebenheiten kollidieren. Sie müssen nicht unbedingt kollidieren, es genügt schon, wenn es so aussieht, als sei mit einer neuen Idee eine Veränderung verbunden, die irgendwie nach "Umdenken" aussieht... Es hat seinen Grund, warum die Regeln für eine Brainstormingsitzung ein Bewertungsverbot vorsehen - denn Bewertungen und Urteile stören den kreativen Prozess. Konflikte um Ideen und Kreativität sind also überall dort zu erwarten, wo kreative Menschen auf realistische, schnell urteilende, an der aktuellen Situation orientierte Menschen treffen. Das Problem ist, das so manche Idee zunächst weich und vorläufig sein kann, oft nur einen Kern darstellt, der weiter entwickelt werden muss, bis etwas Rundes, Vollständiges, Brauchbares entsteht. Stark realitätsbezogene Menschen sehen zunächst das Unfertige und finden problemlos viele Gründe, warum das Neue nichts taugen kann. Das Vorläufige zu akzeptieren und wachsen zu lassen fällt manchen schwer - wer also neue Ideen in ein Gespräch einbringt, wird mit solchen Einwänden rechnen müssen.
Im schlimmsten Fall wird alles Neue verworfen - denn die Frage, was aus einer Idee werden kann ist typisch für Kreative, nicht aber für sinnesorientierte Gegenwartsmenschen, die sich schwer damit tun, über das momentan Gegebene hinaus zu denken.
Welche dramatischen Folgen neue Ideen haben können, zeigt das Beispiel von Johannes Kepler sehr deutlich. Natürlich dreht sich die Sonne um die Erde und die Sterne sind am Himmel festgenagelt - was für eine verrückte Idee muss das sein, die Erde würde sich um die Sonne drehen...
Neue Ideen sind nicht immer so revolutionär wie die Relativitätstheorie, aber der Effekt, dass manche erstmal nur "Bahnhof" verstehen, ist durchaus häufig zu beobachten. Nun hat aber das Problem auch eine andere Seite - neue Ideen brauchen natürlich den Bezug zur Realität, wenn sie konkret werden sollen - und in dieser Phase ist die Grundhaltung, die den kreativen Prozess zunächst einmal empfindlich stört, nötig, eine wichtige Ergänzung.
Zunächst scheint das Wissen um solche Orientierungen und Präferenzen nicht sehr weit verbreitet zu sein, die Einsicht, dass kreative Menschen grundsätzlich "anders gestrickt" sind, kann einem konstruktiven Gespräch sehr im Weg stehen. Dort, wo sinnesorientierte und gegenwartsorientierte Menschen in Führungspositionen sind, haben neue Ideen meist keine Chance. Es sei denn, sie sind bereits passgenau ausgearbeitet und sehr weit entwickelt. Aber dazu kommt es oft nicht mehr - denn jene, die erstmal abgebügelt werden, als Spinner und Visionäre, Träumer und weltfremde Idealisten abgestempelt sind, werden sich zehnmal überlegen, ob sie neue Ideen überhaupt noch ansprechen. Und so wird so manches, wenn überhaupt, bestenfalls im stillen Kämmerlein entwickelt. Oder geht ganz verloren...
Eine These möchte ich einmal einfach so in den Raum stellen: soziale Systeme können sich nicht weiterentwickeln, wenn neue Ideen vorschnell beurteilt und abgetan werden. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, den Blick nach vorn zu richten und für die Zukunft neue Ideen zu entwickeln, werden früher oder später untergehen. Führungskräfte, die neuen Ideen keinen Raum lassen und kreative Menschen unterdrücken, begehen einen großen Fehler. Genauso problematisch sind aber auch kreative Teams, denen es nicht gelingt, ihre Ideen früher oder später auf dem Boden der Realität zu verankern. Realisten und Kreative brauchen einander - tun sich im Gespräch aber oft schwer miteinander. Es wäre viel gewonnen, wenn die Realisten lernen würden, eine Zeit lang den Mund zu halten und neue Ideen zu betrachten, ohne zu bewerten. Und die Kreativen... überlegen sich besser sehr genau, wieviel sie von sich und ihren Ideen in welchem Zusammenhang einbringen. Denn dort, wo alles, was irgendwie neu oder anders ist, schnell beiseite geschoben wird, haben Kreativität und Innovation keine Chance.

Klärungsziele und Klärungsfragen

Für Klärungsprozesse sind Fragen sehr nützlich. Elemente des Klärungsgesprächs finden sich in vielen unterschiedlichen Alltagssituationen und zeigen sich nicht nur im direkten Gespräch, sondern auch in inneren (also: Denk-)Prozessen, die oft so stark automatisiert ablaufen, dass sie kaum bewusst werden. Klärungsziele und Klärungsfragen sind nicht nur in Sozialberufen von Bedeutung, auch in gewerblichen und technischen Aufgabenfeldern, in der Verwaltung, im Finanzwesen usw. sind sie unverzichtbar. Die folgende Zusammenstellung von Klärungszielen und Klärungsfragen erhebt nicht den Anspruch, für alle Bereiche vollständig und präzise genug zu sein. Sie beruht eher auf dem dumpfen Verdacht, dass so manches Problem leichter gelöst werden könnte (oder gar nicht aufgetreten wäre), wenn mehr und gründlicher geklärt würde. Professionalität zeigt sich auch in der Sorgfalt, mit der Klärungsprozesse gestaltet werden.
Wer zufriedene Kunden haben will, sollte unbedingt klären, was sie brauchen. Wer ein Auto reparieren will, sollte klären, was nicht funktioniert und warum es nicht funktioniert. Wer in einem bestimmten Bereich helfen, beraten, bilden oder therapeutisch arbeiten will, sollte klären, worin der Bedarf an Beratung, Bildung, Unterstützung usw. besteht. In vielen Berufsbereichen sind bewusst gestaltete, systematische Klärungsprozesse ein fester Bestandteil der Ausbildung und des beruflichen Alltags - Polizisten klären einen Unfallhergang, Versicherungskaufleute klären den Versicherungsbedarf, Lehrende fragen (manchmal) nach den Interessen ihrer Schüler, Methoden, Untersuchungen und diagnostische Verfahren werden eingesetzt, um Probleme zu klären. Nur im Privatleben, da scheinen die Muster gelegentlich zu fehlen… Lassen sich Konfliktfähigkeit und Beziehungsfähigkeit durch einen bewussteren Umgang mit Klärungsprozessen entwickeln? Was geschieht, wenn wir mehr und sorgfältiger klären?
Die Idee ist also, nicht nur das Klären zu entwickeln, sondern auch zu klären, WAS geklärt werden soll… und was in welcher Situation vielleicht besser geklärt werden sollte.

  • Klärung eines Problems (WAS ist FÜR WEN in WELCHER Situation ein Problem (und WARUM), WORIN besteht das Problem genau, WELCHE ART von Problem ist es, WELCHE Ansätze gibt es, das Problem zu lösen, WIE könnte eine Lösung aussehen, die realisierbar und (FÜR WEN?) akzeptabel ist?...)
  • Klärung eines Sachverhalts (WAS ist und WIE es ist…)
  • Klärung eines Ablaufs (WAS (in welcher Reihenfolge) geschehen ist…)
  • Klärung kausaler Zusammenhänge (WARUM bestimmte Dinge geschehen, welche Ursache welche Wirkung hat oder haben kann…)
  • Klärung von Sinnzusammenhängen (WIE welche Dinge in WELCHEM ZUSAMMENHANG verstanden werden können, WAS WOMIT zusammen hängt…)
  • Klärung subjektiven Erlebens (WIE eine bestimmte Situation erlebt wird, welche Bedeutung welche Aspekte haben, welche Gefühle und Gedanken damit verbunden sind…)
  • Klärung von Zielen und Absichten (WER WAS in welcher Situation WIE gemeint hat, WOZU bestimmte Aussagen gemacht wurden, WAS damit erreicht werden soll…)
  • Klärung einer Konfliktsituation (WELCHE ASPEKTE in WELCHER Situation nicht oder scheinbar nicht zusammen passen…)
  • Klärung von Standpunkten (WER in WELCHER FRAGE welche Auffassung vertritt und wie (und ob überhaupt) diese Auffassung begründet ist…)
  • Klärung von Rollen und Rollensegmenten (WER in welcher Rolle und welchem Rollensegment WEM in welcher Rolle und welchem Rollensegment begegnet und welche Probleme sich möglicherweise daraus ergeben…)
  • Klärung des Interventionsrechts (WER lässt sich VON WEM in welcher Situation, welcher ROLLE und welchem Rollensegment etwas sagen?)
  • Klärung von Beziehungen (WER sich VON WEM WAS wünscht, welche Erwartungen an wen in welchem Bereich mit welchem Anspruch gestellt werden…)
  • Klärung juristischer, formaler und organisatorischer Zusammenhänge (WELCHE Gesetze, Regelungen, Vorschriften, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsbefugnisse, formale Vorgaben und organisatorische Rahmenbedingungen sind bei WELCHER Fragestellung zu beachten?)
  • Klärung von Konsequenzen (kurzfristige und langfristige, wahrscheinliche und mögliche, erwünschte und unerwünschte Folgen von Entscheidungen, Massnahmen oder Handlungen)

Ein extremes Beispiel soll verdeutlichen, welche Folgen es haben kann, wenn auch nur an einer Stelle zuwenig geklärt wird. In einer chemischen Fabrik gab es eine Explosion, eine ganze Halle brannte ab. An mehreren Stellen waren Schilder aufgehängt, das Rauchen war verboten. Dennoch warf einer eine Zigarette in ein „Wasserbecken“. Auf die Idee, dass die Flüssigkeit vielleicht brennbar und explosiv sein könnte, war er nicht gekommen… Inzwischen ist die Frage natürlich „geklärt“. Wie sagte Vince Ebert? Denken lohnt sich!
Klären, meine ich, lohnt sich auch.

Klären, Streiten, Kämpfen, Entwerfen

Vorbemerkungen:

“Klären” und “Streiten” sind die Grundformen des Gesprächs (siehe dazu SE, S. 99ff.) – es gibt aber noch weitere Formen, das “Scheingespräch” und das “Kampfgespräch”. Die letzten beiden sind allerdings nicht das Ziel der Sprecherziehung… Die Zusammenstellung “Klären, Streiten, Kämpfen, Entwerfen” geht zunächst auf die Beobachtung zurück, dass Konfliktgespräche häufig destruktive Elemente enthalten, sich also zu einem Kampfgespräch entwickeln können. Das Entwerfen geht auf die Impulse aus einem sehr interessanten Buch von Edward de Bono zurück. (DE BONO (1987). Konflikte – Neue Lösungsmodelle und Strategien. Düsseldorf, Wien u.a.: ECON Verlag). Genau betrachtet steht das Entwerfen dem Klären sehr nahe… es kann als Leitidee wertvoll sein, wenn gegenseitige Vorwürfe und Schuldzuweisungen, das Bedürfnis, Recht zu behalten und den eigenen Standpunkt durchzusetzen so sehr im Vordergrund stehen, dass eine Lösung geradezu verhindert wird. In Konfliktsituationen Lösungen zu entwerfen – das ist wertvoller als die Frage danach, wer “schuld” ist und zur Rechenschaft gezogen werden muss. Ich frage mich, ob Phänomene wie “Dauerknatsch”, “miese Stimmung”, “angespannte Atmosphäre” und Mobbing überhaupt möglich sind, wenn das Klären als Prozess im Mittelpunkt steht und mit einer einfachen Idee verbunden ist: wie lösen wir das Problem?
Der folgende Text ist in seiner ursprünglichen Fassung als Script im Jahr 2000 entstanden. Die einzelnen Abschnitte sind dabei in der Form des Fünfsatzes gestaltet. Wären es zwei Abschnitte weniger, hätten wir einen “25-Satz” vor uns. In der vorliegenden Variante war es mir eben wichtig, die Stützen des Quellfünfsatzes in jeweils zwei Fünfsätzen auszuarbeiten…


Wenn wir miteinander sprechen, können viele Fragen auftauchen.
Ist etwas unklar, können wir klären: was ist mit einem Begriff oder einer Aussage gemeint?
Sind wir uns nicht einig, ist etwas STRITTIG – dann können wir STREITEN (gemeint ist damit: Argumentieren).
Wissen wir nicht, was wir tun sollten, können wir uns BERATEN, Möglichkeiten und Lösungen ENTWERFEN, bevor wir ENTSCHEIDEN.
Es gibt viele Möglichkeiten, ein Gespräch zu gestalten.

Viel hängt davon ab, mit welcher Haltung wir uns begegnen.
Nehmen wir uns gegenseitig ernst?
Hören wir einander zu?
Nehmen wir in unseren Aussagen aufeinander Bezug?
Reihen wir Monologe aneinander, sprechen nur gegeneinander – oder wirklich miteinander?

Wir können nicht unendlich viele Informationen in kurzer Zeit verarbeiten.
Manches ist uns vielleicht entgangen – dann können wir nachfragen.
Manches ist uns vielleicht unverständlich geblieben – dann können wir nachfragen.
Manches ging vielleicht zu schnell an uns vorüber – dann können wir nachfragen.
Für Klärungsprozesse sind Fragen sehr nützlich.

Manchmal sind wir uns nicht einig.
Wer von uns hat die Wahrheit gepachtet?
Wer von uns hat sich niemals geirrt?
Jeder Mensch hat eine eigene, individuelle Wahrnehmung und Geschichte – und deshalb eine besondere Art, die Welt zu sehen.
Warum also sollten wir uns immer einig sein?

Gibt es immer “richtig” und “falsch”?
Manchmal gibt es Kriterien, nach denen wir beurteilen können, was “stimmt” und was nicht.
Tatsachen lassen sich erforschen, überprüfen – und oft nachschlagen.
Meinungen dagegen sind PERSÖNLICH – und eben keine Tatsachen.
Wenn wir unterschiedlicher Meinung sind, bedeutet das nicht notwendigerweise, dass irgend jemand im Unrecht ist!

Gespräche verlaufen manchmal destruktiv.
Wenn niemand zuhört, alle Recht behalten wollen…
Wenn wir unsere Sicht der Dinge durchsetzen wollen, indem wir andere angreifen…
Wenn Vorwürfe, Zuschreibungen und absolute Formulierungen das Gespräch bestimmen…
Dann wird ein Gespräch zum KAMPF.

Ein Gespräch konstruktiv zu gestalten bedeutet…
…Regeln einzuhalten,
…sich gegenseitig mit Respekt zu begegnen,
…zuzuhören, vorzuschlagen, zu begründen und zu entwickeln,
oder kurz: den Gesprächsprozess offen zu halten.

Vielleicht erkennen wir dabei etwas Neues…
…lenen etwas dazu,
…kommen auf neue Ideen,
…betrachten das eine oder andere aus einer neuen Perspektive
…und entwickeln uns im Gespräch miteinander erkennend und verstehend weiter.

Kann man Kommunikation trainieren?

Die sprechwissenschaftliche Forderung ist alt: Trainer brauchen eine Lizenz! Und das ist eben die Sprecherzieherprüfung, die es seit nunmehr...

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