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Samstag, 3. April 2010

Der Ostereierkrimi

Mit dieser Reportage des ORF zum Ostereierkrimi ist eine deutliche Warnung an die Österreicher verbunden. Denn deutsche Ostereier sind gefährlich, wie der folgende Fall deutlich zeigt. Und daran muss schließlich immer wieder einmal erinnert werden. Denn nicht alles, was wie ein Weichei aussieht, ist auch eins!

Dienstag, 19. Januar 2010

Selbstwertgefühl und Ernährungsberatung

Karotte oder Keks? Zwischen Versuchung und Selbstbeherrschung stellt sich die Frage, ob die Entwicklung des Selbstwertgefühls ein Ziel in der Ernährungsberatung sein kann, sein soll.
Wenn ich den Gedanken aufgreife, dass die Vermittlung von Ernährungswissen in der Ernährungsberatung nicht genügt, vielmehr Einstellungsänderungen nötig sind und so manches Projekt zur Gewichtsreduktion oder einer gesünderen Ernährung an einem schwachen Selbstwertgefühl scheitert, dann liegt die Frage schon nahe: kann die Stabilisierung des Selbstwertgefühls ein Ziel in der Ernährungsberatung sein?
Wenn ja, wo sind Ansatzpunkte, wie könnte das konkret aussehen?

1. Tue etwas, das dein Selbstwertgefühl stabilisiert und steigert

Das Prinzip könnte zu einem persönlichen Forschungsprojekt werden: wo tue ich etwas, das ich gut finde, wo kann ich mich selbst verstärken, wo tue ich etwas, das 'okay' ist, das ich selbst positiv bewerte? Ernährungsberatung kann, so meine These, solche Prozesse unterstützen und Anleitungen geben, das Wertvolle zu erkennen. Kleine Anleihe bei Steve de Shazer: tue mehr von dem, was wirkt.

2. Anerkennung suchen und geben

Anerkennung als Quelle des Selbstwertgefühls - Ernährungsberatung kann ein Ort sein, an dem Anerkennung erfahrbar wird. Erfolge und Fortschritte dokumentieren. Ressorcenorientiert starke Bereiche herausarbeiten und entwickeln. Dann gibt es aber noch die Einflüsse von aussen - kritische oder stützende Bemerkungen aus dem näheren Umfeld, Familie, Freunde usw..
Neben der kritischen Distanz zum Urteil anderer stellt sich die Frage nach Kontakten, die hilfreich sind, weil sie die eigenen Bemühungen unterstützen.

3. Selbstgespräche über das Ernährungsverhalten konstruktiv gestalten

Zur Bedeutung des inneren Dialoges verweise ich auf Meichenbaum. 
Das zentrale Prinzip sollte sein, kritisch-destruktive Prozesse der Selbstreflexion zu erkennen und zunehmend durch konstruktivere Formen zu ersetzen. Selbstabwertung führt nicht weiter - es geht also darum, immer wieder entwicklungsfördernde Impulse zu finden und dabei Grundmuster therapeutischer Selbstkommunikation zu entwickeln. Die Schlussfolgerung ist einfach: Ernährungsberatung kann sehr wohl die Stabilisierung des Selbstwertgefühls integrieren. Und wenn es nicht so leicht ist, Selbstkontrolle herbei zu zaubern, gehört eben auch etwas Übung dazu. Mehr Karotte, weniger Keks - das ist auch ein Schritt. Wenn es den anderen dann 'auf den Keks geht', dass manche lieber die Karotte essen - dann darf das ihr Problem bleiben.

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Kann man Kommunikation trainieren?

Die sprechwissenschaftliche Forderung ist alt: Trainer brauchen eine Lizenz! Und das ist eben die Sprecherzieherprüfung, die es seit nunmehr...

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