(aus der Reihe „gesprächsdichte“, Mai 2000, überarbeitet)
Wie geht MITEINANDER STREITEN?
Welche PRINZIPIEN können mich leiten?
Was ist STRITTIG? Was ist SACHE?
Wie bringe ich meine Gedanken zur SPRACHE?
Sind meine Worte hart und deutlich
ist Konfrontation wohl unvermeidlich
es geht auch weicher, keine Frage –
entscheidend ist, WIE ich etwas sage
Nun passt sicher nicht jedes Wort
an jeden x-beliebgen ORT
und manche ahnen es wohl schon:
wichtig ist die SITUATION
als WER ich da in WELCHER ROLLE
WEM sage, was er/sie tun solle
mögliche Konflikte gibt es da viele –
es spielt eine Rolle, welche Rolle ich spiele…
WARUM will ich WORÜBER sprechen?
WAS kann ich WIE am besten sagen?
WER wird mir WANN WO widersprechen?
Welche MUSTER können uns tragen?
WOZU will ich MIT WEM mich streiten?
Wie kann ich das Gespräch einleiten?
Überzeugungshindernisse überwinden,
damit wir eine Lösung fnden?
Beginne ich gleich vorwurfsvoll,
sind Reaktionen meist nicht toll
Gebe ich am Anfang die Lösung schon vor
Verschliesse ich so manches Tor
Es hilft nichts, Geister zu beschwören
Hilfreich ist, intensiver ZUZUHÖREN
Wer will hier was? Hat welches ZIEL?
Ist dieses klar, dann fehlt nicht viel
zur Frage nach den Möglichkeiten,
KLÄRUNGSPROZESSE einzuleiten,
ABZUWÄGEN, was schlecht, was gut –
Wie bringe ich alles unter den Hut?
Sind genug DETAILS erfasst,
ENTSCHEIDEN wir, was bestens PASST,
können KONFLIKTE in eine CHANCE verwandeln –
im günstigen Fall: gemeinsam Handeln
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