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Die Macht der Pharmaunternehmen

Wie zuverlässig sind Arzneimittelstudien?
Selten lässt sicher herausfinden, wer eine bestimmte Studie finanziert - in einem ganz konkreten Fall aber war es die Bundesärztekammer, die etwas ganz Bestimmtes wissen wollte: Welchen Einfluss hat die Finanzierung von Arzneimittelstudien auf das Ergebnis? Das Ergebnis ist bedenklich - Studien, die von Pharmaunternehmen finanziert werden, sind zwar methodisch meist besser. Aber das Ergebnis ist auffallend häufig günstig für den Wirkstoff, der untersucht wurde. Wenn nicht, bleiben die Studien häufig in der Schublade und niemand erfährt etwas davon. Näheres dazu lässt sich im Ärzteblatt nachlesen.

Sind die niedergelassenen Ärzte korrupt?
Pharmaunternehmen beeinflussen aber nicht nur die Forschung - sie sind auch daran interessiert, dass niedergelassene Ärzte ganz bestimmte Medikamente verschreiben. Und dafür sind eben gewisse Zuwendungen gedacht... Ein Urteil des Oberlandesgerichts Braunschweig könnte nun eine Welle von Strafverfahren gegen Ärzte und Apotheker auslösen. Näheres dazu in der Frankfurter Allgemeine.

Solche Meldungen erinnern an einen Skandal aus den 60er Jahren - damals ging es um Thalidomid, einen Wirkstoff, der trotz der bekannten Bedenken weiter verkauft wurde. Als Beruhigungsmittel namens Contergan. Nun darf sich jede und jeder ihren und seinen Teil dazu denken.

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Streit um Facebook

Worum geht's?

Zunächst einmal geht es um einen Streit zwischen Ilse Aigner und Facebook. Neuerdings mit der Empfehlung, Gerichtsverfahren gegen Facebook einzuleiten... Näheres dazu steht im ZDF. Heute (8.April 2010) um 22.15 gibt es außerdem eine Diskussionsrunde im ZDF dazu, in der Maybrit Illner mit Ilse Aigner, Vertretern von Google, der FAZ und anderen diskutieren wird. Kernfrage in der ganzen Angelegenheit ist die Frage, ob Facebook gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt.

Die Vorgeschichte

DIe Stiftung Warentest war unterwegs im Netz und fand bedenkliche Mängel: bei MySpace und eben auch bei Facebook. Ein Kritikpunkt der Stiftung: eine Übernahme der Konten war relativ einfach. Und das bedeutet... man kann sich hineinschleichen und munter verändern, was andere Leute so in ihrem Profil stehen haben... Zweiter Punkt: Facebook gibt Daten weiter, gleicht sie ab, erweitert so das Netzwerk. Und - das Surfverhalten wird gespeichert.

Artikel zum Thema

Zum Streit um Facbook gibt es eine Reihe von Artikeln... Aigner sucht das Gespräch mit Facebook-Vertretern, titelt Spiegel online - Auch hier taucht die Nutzung von E-Mail-Kontakten der Facebooknutzer als Streitpunkt auf. Das Handelsblatt bezeichnet die Vorgehensweise der Verbraucherschutzministerin etwas drastischer: Aigner erpresst Facebook im Streit um Datenweitergabe. Ein ganz anderer Aspekt ist in einem Artikel der ZEIT angesprochen: Facebook lenkt ein, heißt es da, die geplante Änderung der Geschäftsbedingungen bei Facebook wurde zurückgenommen. Texte, Fotos, Videos - wer hat, wer bekommt, wer behält die Rechte daran? Was darf ein soziales Netzwerk mit Daten und eingestellten Inhalten tun und was nicht?

Empfehlungen

Immer wieder gibt es Empfehlungen zum Umgang mit Daten im Netz und eine grundsätzliche Idee dabei ist: einfach vorsichtig zu sein. Wo auch immer etwas gespeichert wird - man kann nie wissen, wer davon erfährt, über welche Kanäle Informationen an vielleicht unerwünschter Stelle landen. Noch problematischer wird es, wenn man die Gruppenleistung bei der Herstellung eines Gerüchts berücksichtigt - also mit einkalkuliert, dass hier und da etwas verändert, verkürzt, dazugedichtet werden kann...

Persönliches und Öffentliches

Im Streit um Facebook spiegelt sich ein Grundproblem der Zeit - die Frage nach dem Umgang mit dem Bereich des Persönlichen, die Frage nach dem, was öffentlich sein soll, sein kann, sein darf.  Damit verbunden ist auch die Frage nach der Trennung von Beruf und Privatleben - neben dem juristischen Aspekt des Datenschutzes geht es also im Grunde um den Schutz der Privatsphäre. Netzwerke hin oder her - wer etwas für sich behalten will, das eben nicht jeder und jede nachlesen können soll, wird sich die Frage stellen müssen, wem und welcher Plattform welche Informationen zur Verfügung gestellt werden.

So richtig transparent sind sie ja alle nicht - das Geheimnis, warum so manches Geheimnis vielleicht bald kein Geheimnis mehr ist, wird niemand lüften wollen.

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Die Obama-Umfrage: bedenklich oder eine Straftat?

Eine ins Internet gestellte Umfrage hat Aufsehen verursacht: die Frage, ob der US-Präsident Obama umgebracht werden sollte. Hintergrund der Umfrage ist die Frage der Krankenversicherung in den USA.
Über die Umfrage berichtet unter anderem auch das Bieler Tagesblatt aus der Schweiz.
Sky News berichtet, die Umfrage (im Englischen als "Assassination Poll" bezeichnet) sei nicht von Facebook, sondern von einem Nutzer eingestellt worden, der ein entsprechendes Modul einsetzte.
Die Umfrage sei das letzte Zeichen für wachsende Spannungen um die geplante Gesundheitsreform in den USA. Insgesamt wird die Umfrage als Drohung gegen den Präsidenten betrachtet, wurde entfernt - und der Geheimdienst ermittelt.

Nach deutschem Strafrecht ist die öffentliche Aufforderung zu Straftaten ebenfalls ein Straftatbestand - selbst dann, wenn sie nicht zum "Erfolg" führt. Nun kann man eine solche Umfrage ja nicht direkt als Aufforderung verstehen, die Logik dahinter ist aber trotzdem seltsam. Versucht da jemand, eine Legitimation für einen Mord zu bekommen? Und sei es auch nur als Meinungsäußerung? Im deutschen Straftrecht gibt es noch den Begriff Volksverhetzung, der hier aber auch nicht so recht zu passen scheint.

Passender und entscheidend ist das amerikanische Recht.
In den USA ist die Bedrohung des Präsidenten eine Straftat, wenn
- eine Person eine Drohung gegen den Präsidenten ausspricht,
- die Äußerung wirklich als Drohung gemeint und auch so verstanden wurde,
- die Drohung bewusst und absichtlich geäußert wurde.
Es ist ein Bundesvergehen - auch dann, wenn die Person, die die Drohung äußert, in Wirklichkeit nicht die Absicht hat, sie auch wahr werden zu lassen.

Soweit jedenfalls mein Übersetzungsversuch aus dem Rechtslexikon.
Im Grunde also war es absehbar, dass die Umfrage als Drohung verstanden werden kann - oder geradezu als Drohung verstanden werden muss. Und es ist logisch, dass Ermittlungen eingeleitet werden. Die Geschichte hat mehrere Ebenen: zum einen gibt es eine politische Frage, zu der (ganz nüchtern betrachtet) unterschiedliche Auffassungen bestehen. Zum anderen geht es um freie Meinungsäußerung im Internet - und ihre Grenzen. Und die dritte Ebene betrifft die Frage nach legitimen oder illegitimen Formen der Auseinandersetzung.
Im Moment möchte ich mich auf einen Appell beschränken, der aus der Sorge um das Recht auf freie Meinungsäußerung heraus entsteht: je mehr und je häufiger solche Dinge geschehen, umso stärker werden die Bemühungen sein, Kontrollinstanzen und Zensuren im Internet einzuführen. Selbstkontrolle und der bewusste Umgang mit dem, "was man da so schreibt", das ist die einzige Chance, die Freiheit des Internets zu erhalten.

Das subjektiv Indiskutable: Gedanken zur Todesstrafe

Der Begriff des "subjektiv Indiskutablen" hat eine längere Vorgeschichte... es geht hier um eine Beobachtung in Gruppendiskussionen. Es gibt Dinge, über die "man" einfach nicht diskutieren kann. Konkrete Beispiele dafür waren extreme Ansichten, radikale Meinungen oder auch grundsätzliche Positionen, von denen jemand auf keinen Fall abrücken möchte. "Indiskutabel" heisst dann: darüber diskutiere ich nicht, das lasse ich nicht in Frage stellen, oft auch: das begründe ich nicht. Manchmal lassen sich solche Positionen auch nicht begründen, scheinbar zumindest. Lässt man den Betreffenden Zeit und Raum, zeigt sich oft, dass Vorstellungen, die als indiskutabel bezeichnet werden, meist eben doch recht gut begründet sind.
Eine etwas differenziertere Betrachtung zeigt Unterschiede auf: das Indiskutable kann eine gewaltige Kommunikationsbarriere sein - muss es aber nicht. Immerhin zeigt der sprechwissenschaftliche Begriff des "begründeten Dissens" eine Möglichkeit auf, die im Alltag oft verloren geht. Man muss sich nicht einig sein, um ein Gespräch fortsetzen zu können, auch das Streiten hat sehr wohl einen Sinn, wenn es unterschiedliche Standpunkte gibt, die nie zu einem Konsens, auch nicht zu einer dialektischen Synthese führen. Möglicherweise können und dürfen unterschiedliche Standpunkte stehen bleiben, als Argumentationsgrundlage weiter existieren, eine Einigung gibt es zwar nicht, aber die Positionen sind begründet und - respektieren sich gegenseitig. Dieser gegenseitige Respekt ist ein Haltungsmoment, das dem subjektiv Indiskutablen fehlt - dort, wo andere Meinungen oder eine bestimmte Position als unhaltbar, absolut inakzeptabel bewertet werden, ist der gegenseitige Respekt nicht mehr möglich. Und damit auch eine sachliche Auseinandersetzung kaum noch vorstellbar. Standpunkte, die in den Bereich des subjektiv Indiskutablen fallen, sind Kommunikationsbarrieren, lösen Brüche und Trennungen aus, zeigen sich als emotionale (oft heftige) Reaktion, Rückzug, Kontaktabbrüche usw. Solche Bereiche für sich selbst zu klären scheint mir sehr wertvoll - denn es ermöglicht eine Erklärung, auch wenn sie nur darin besteht, eine bestimmte Position als indiskutabel zu markieren. Tut mir leid (oder auch nicht), aber darüber kann ich und will ich nicht diskutieren. Für den oder die andere(n) wird dann zumindest erkennbar, dass hier ein heikler Punkt erreicht ist, auf dem man nicht unbedingt "herumreiten" muss. Unter Umständen geht es aber doch um ein wichtiges Thema, das nicht "unter den Teppich gekehrt" werden kann, ohne einen Riss in den sozialen Beziehungen zu hinterlassen. Und dann?
Bleibt die Frage, ob und inwieweit die Möglichkeit besteht, das Indiskutable eben doch "disponibel" zu machen, will heissen, "verfügbar" und damit "besprechbar" (was nicht automatisch auch "verhandelbar" bedeutet) zu machen. Wie das gehen soll? Da gibt es etwas, das ich nicht akzeptieren kann. Diese Aussage führe ich einmal probeweise weiter: da gibt es etwas, das ich nicht akzeptieren kann, weil...
Es dauert vielleicht seine Zeit, auf die Frage nach dem "weil..." Antworten zu finden.
Vielleicht gab es einmal eine Zeit intensiven Nachdenkens und Abwägens, bis ein bestimmter Standpunkt "bezogen" war und zu einer klaren Auffassung wurde. All diese Überlegungen einfach so über Bord zu werfen ist nicht leicht. Es kann erklären, warum manche Standpunkte verfestigt sind und nicht gerne aufgegeben werden - weil es eben in ihrer Entstehungsgeschichte schwerwiegende Gründe gab, die eine bestimmte Schlussfolgerung nahe legten. Das Anliegen zur Klärung des je eigenen Bereichs subjektiv indiskutabler Standpunkte hat aber noch einen weiteren Aspekt: die kritische Prüfung, die erneute Reflexion eines Standpunkts, das neue Infragestellen (auch wenn es nur als "Selbstgespräch" stattfindet) kann diese Gründe (wieder) bewusst machen, sie erneut bestätigen oder auch ergänzen, modfizieren, aktualisieren. Vielleicht auch revidieren.

Lange genug ging es jetzt um den heißen Brei herum: aufgeschreckt durch die Kontroverse um die Todesstrafe bleibt also die persönliche Standpunktklärung, die (soweit bin ich inzwischen vorgedrungen) für mich nicht mehr in den Bereich des subjektiv Indiskutablen gehört. Also: ich bin gegen die Todesstrafe, und die Begründung besteht in einem ethischen Prinzip. Wenn ich menschliches Leben "an sich" für wertvoll einschätze, kann ich Tötung und Mord, ob absichtlich oder fahrlässig, nicht befürworten.
Die Todesstrafe für Menschen zu fordern, die eine andere Meinung vertreten (wie kürzlich im Iran gefordert) - das ist eine Haltung, die für mich nun wirklich indiskutabel ist.
Stoff zum Nachdenken lieferte mir der Film "Die Jury" - es geht dabei um einen schwarzen Amerikaner, der zwei weisse Männer erschiesst, die seine Tochter missbraucht und getötet haben. Am Ende wird er frei gesprochen. Darüber kann man sich streiten - denn das Recht auf Selbstjustiz ist eine sehr problematische Angelegenheit. Und Mord ist Mord. Trotzdem ging es mir wohl so wie den meisten anderen - am Ende ist das "just world motive" zufrieden, die Gerechtigkeit scheint durch den Freispruch wieder hergestellt. Die Hintergründe machen die Morde aus Rache nachvollziehbar, verständlich.
Eine wichtige Erkenntnis hängt an dieser Geschichte: Verstehen und Einverständnis sind verschiedene Dinge, verstehen heisst nicht auch "einverstanden sein". "Sie haben den Tod verdient" - das ist eine zentrale, legitierende Aussage in diesem Film. Nur - wer urteilt darüber, wer in welcher Situation unter welchen Bedingungen für welche Tat (vorausgesetzt, sie wurde auch wirklich begangen) den Tod verdient hat? Da gab es einen, der ein Attentat vorbereitete, einen Mord plante, sich daran ernsthaft beteiligen wollte, einen Menschen umzubringen. Einen, der selbst Pfarrer war und die Bergpredigt lehrte. Einen, der angesichts dessen, was sein Staatsoberhaupt tat und plante, nur noch den Weg sah, "dem Bösen in die Arme zu greifen". Dieser Mensch, den ich da meine, war Dietrich Bonhoeffer, seine Gedanken über die Beteiligung am Attentatsversuch auf Adolf Hitler wird in seinem Buch "Widerstand und Ergebung" beschrieben. Für ihn blieb es aber dennoch ein "Weg durch die Schuld". Legitimieren und moralisch rechtfertigen wollte er den geplanten Mord also dennoch nicht.

Standpunktklärung: das Thema "Todesstrafe" ist ein weites Feld, es geht auch um Gewalt, um Werte, um Prinzipien, um Recht, Philosophie und Religion, um Straftaten verschiedener Ausprägung, um viele Einzelfragen, die im Grunde fein säuberlich voneinander getrennt werden müssten. Wenigstens. wenn eine sachliche Auseinandersetzung möglich werden und bleiben soll, in der die Gefühle, die zweifellos ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, ebenso zu "ihrem Recht" (in mehrfacher Hinsicht) kommen können.

Verstehen lässt sich das Bedürfnis, die eigene Familie zu schützen, verstehen lässt sich auch das Motiv der Gerechtigkeit, verstehen lässt sich das Bedürfnis, Rache zu nehmen. Verstehen lässt sich aber auch der Hintergrund, der gegen die Todesstrafe spricht. Wer über andere richtet, sie zum Tod verurteilt, handelt zumindest partiell nach denselben Prinzipien wie jene, die einen Mord begehen. Sie nehmen sich das Recht, über das Leben anderer Menschen zu entscheiden. Todesstrafe bedeutet, zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht - eine höchst fragwürdige Angelegenheit.
Es gibt noch einen Aspekt, der nachdenklich stimmt... die Frage nach der "Rehabilitationsfähigkeit". Menschen können sich ändern, Straffälligkeit muss kein "lebenslanges Schicksal" sein. Dort aber, wo sich eine dissoziale Persönlichkeitsstörung zeigt, wo die Einsicht fehlt, damit auch die Bereitschaft zur Veränderung und einer gründlichen Psychotherapie nicht gegeben ist, steht das Recht des Einzelnen gegen das Recht der Öffentlichkeit. Dort bleibt nur, wenn man für die Todesstrafe nicht plädieren will, eine lange Haftstrafe - zum Schutz der anderen. Und - es bleibt die Skepsis, die aus der praktischen Unmöglichkeit resultiert, sichere Aussagen über die Wahrscheinlichkeit neuer Straftaten zu machen.
Die Vorstellung "wer einmal missbraucht, vergewaltigt oder tötet, wird es wieder tun" ist zwar im Prinzip falsch - bei Persönlichkeitsstörungen sieht die Angelegenheit aber etwas anders aus. Als Argument gegen die Todesstrafe kommt also der Gedanke hinzu, die Chance zu einer Korrektur der Lebensführung zu lassen - wohl wissend, dass nicht alle diese Chance nutzen können und nutzen werden.

Trotz allem - die Achtung vor dem menschlichen Leben lässt sich nicht glaubwürdig vermitteln, wenn auch nur an irgendeiner Stelle für die Todesstrafe plädiert wird. Es geht nicht um ein Entschuldigen, Verhätscheln oder Gesundbeten: bei allem, was sich diskutieren lässt und sicher immer wieder einmal auch sinnvollerweise diskutiert werden sollte, bleibt die Frage nach grundsätzlichen Prinzipien im Hintergrund. Dort, wo sich nur eine Erkenntnisentscheidung treffen lässt, lässt sich der Begründungsgang nicht unendlich weit zurückführen.

Aus jahrelangem Nachdenken über das Phänomen Konfliktfähigkeit blieb die Vorstellung zentral, dass Konfliktfähigkeit und Gewaltanwendung nicht miteinander zu vereinbaren sind. Das ist eine Setzung, kein Theorieaspekt, der sich empirisch belegen liesse. Ein Grundgedanke, der unter anderem klar und deutlich gegen die Todesstrafe spricht.

Denn dort, wo Menschen sich einseitig oder gegenseitig Gewalt antun, sind sie miteinander und aneinander gescheitert.


Kann man Kommunikation trainieren?

Die sprechwissenschaftliche Forderung ist alt: Trainer brauchen eine Lizenz! Und das ist eben die Sprecherzieherprüfung, die es seit nunmehr...

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