15 Jahre war er alt... damals. Das Bemerkenswerte an ihm war seine Theorie der Persönlichkeit, die im Grunde nur aus zwei Schubladen bestand: "Nüsse" und "Pfirsiche". Heute verstehe ich seinen Ansatz auch als einen Bewältigungsversuch - als hochintelligenter, aber auch hochsensibler Junge war er vielen Hänseleien ausgesetzt und konnte sich dagegen nicht zur Wehr setzen. Verträumt und voller seltsamer Gedanken war seine Welt für andere nicht nachvollziehbar und man musste ihm schon genauer zuhören, um zu erkennen, wie tiefgründig seine Gedankengänge waren. "Manche sind eben Nüsse, andere Pfirsiche", sagte er. Und die Erklärung: "manche sind nach aussen hart und innen weich, andere nach aussen weich und dafür innen hart.
Und ich... bin eben ein Pfirsich". Damit war aber auch verbunden, dass er sich selbst einen harten Kern zuschrieb und sich nicht kleinkriegen lassen wollte - letzten Endes fühlte er sich den anderen überlegen. Leicht hatte er es nicht, dieser "Pfirsich", irgend jemand versuchte immer, ihn aufzuziehen, Spielchen mit ihm zu treiben. Ein schlauer Kopf, den aber trotzdem niemand so recht ernst nehmen wollte - andere machten sich ständig über ihn lustig, wirkliche Freunde hatte er nicht.
"Die Nüsse kommen leichter durchs Leben", meinte er, "auch wenn sie innen hohl sind."
Die Pfirsiche tragen bald ihre Flecken davon, vielleicht schneidet sich der eine oder die andere metaphorisch eine Scheibe davon ab... Zerquetscht und angebissen bleibt irgendwann vielleicht nur der harte Kern übrig. Dann haben wir gewissermaßen auch eine Nuss...
Aus einer wissenschaftlichen Perspektive ist eine solche Theorie natürlich nicht haltbar, wird der Vielfalt und den Zusammenhängen der Persönlichkeit nicht gerecht. Als subjektive (oder auch: naive) Theorie bringt sie aber Erfahrungen und Strategien zum Ausdruck, die Welt zu ordnen. Ein Lied der Prinzen passt zu diesem Thema, das einen kritischen, aber durchaus realistischen Blick auf unsere Konkurrenzgesellschaft wirft.
Wohl dem, der kein Pfirsich ist?
Und ich... bin eben ein Pfirsich". Damit war aber auch verbunden, dass er sich selbst einen harten Kern zuschrieb und sich nicht kleinkriegen lassen wollte - letzten Endes fühlte er sich den anderen überlegen. Leicht hatte er es nicht, dieser "Pfirsich", irgend jemand versuchte immer, ihn aufzuziehen, Spielchen mit ihm zu treiben. Ein schlauer Kopf, den aber trotzdem niemand so recht ernst nehmen wollte - andere machten sich ständig über ihn lustig, wirkliche Freunde hatte er nicht.
"Die Nüsse kommen leichter durchs Leben", meinte er, "auch wenn sie innen hohl sind."
Die Pfirsiche tragen bald ihre Flecken davon, vielleicht schneidet sich der eine oder die andere metaphorisch eine Scheibe davon ab... Zerquetscht und angebissen bleibt irgendwann vielleicht nur der harte Kern übrig. Dann haben wir gewissermaßen auch eine Nuss...
Aus einer wissenschaftlichen Perspektive ist eine solche Theorie natürlich nicht haltbar, wird der Vielfalt und den Zusammenhängen der Persönlichkeit nicht gerecht. Als subjektive (oder auch: naive) Theorie bringt sie aber Erfahrungen und Strategien zum Ausdruck, die Welt zu ordnen. Ein Lied der Prinzen passt zu diesem Thema, das einen kritischen, aber durchaus realistischen Blick auf unsere Konkurrenzgesellschaft wirft.
Wohl dem, der kein Pfirsich ist?