Psychosophie

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In der Begegnung mit anderen Menschen können wir uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wenn wir miteinander sprechen, begegnen sich subjektive Welten. Vielleicht entstehen daraus Einsichten, die für das je eigene Leben von Bedeutung sind.

Donnerstag, 17. September 2009

Gib mir Ehrlichkeit

Passt irgendwie zum Wahlkampf... aber auch zum Thema Konflikte, Umgangsformen, der Frage danach, wem man noch trauen kann auf dieser Welt, in der viel gemogelt, geschummelt und getrickst wird, in der Konflikte oft vermieden werden und nicht das angesprochen wird, was wirklich "Sache" ist. Ehrlich, es ist nicht so leicht mit der Ehrlichkeit, und es scheint, als ob die Maxime "unehrlich währt am längsten" weitaus stärker handlungsleitend ist als das, was Alex Park gerne hätte.
So zieht er also im Kostüm und mit Plakat durch die Gegend. Und macht eben Musik. Ob er dabei bekommt, was er will?



Alex Park Gib mir Ehrlichkeit from Alex Park on Vimeo.

Kommentare:

  1. Guten Morgen, Rolf!

    Politik und Ehrlichkeit!? Da prallen wohl zwei Welten aufeinander!?

    Ich LIEBE die Ehrlichkeit!!! Und ich sage mir immer: wer mit meiner Ehrlichkeit nicht umgehen kann, wird auch niemals ehrlich zu mir sein (können)! Wenn man die Wahrheit so rüberbringt, wie man es sich selbst von seinem Gegenüber wünscht, dürfte es okay sein!?

    Ich wünsche Dir jedenfalls eine Menge ehrlicher Menschen!!! Und: einen guten Start ins Wochenende!

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  2. Es gibt leider verdammt viel unehrlichkeit in der Welt und vorallem in der Politik. Nur habe ich manchmal das Gefühl das die meisten Leute belogen werden wollen. Natürlich nur aus der politischen Sicht, privat kann das bei einigen zwar auch sein aber das ist ne andere Schiene.
    Wir haben hier in Österreich eine Politikerin die einen recht bekannten Ausspruch getätigt hat: "Die Menschen sind schlau genug die Wahrheit zu erkennen!" (bezogen auf Politik).
    Dem kann ich leider aus erfahrung so gar nicht zustimmen, wenn man mal in Wien in ein Wirtshaus geht dann hört man an den Stammtischen das die einfachen und populistischen Parolen die sind die ankommen und nicht die analytischen und differenzierten.
    Schade!

    mfg, terraconz!

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  3. Die Wahrheit kann eben auch unangenehm sein... und wenn es um Politik geht, sind manche Fragen eben kompliziert. Sich eine Meinung zu bilden erfordert einen gewissen Aufwand und die Fähigkeit, Sachverhalte aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das macht eben Mühe - und da ist es einfacher, einfachen Parolen hinterherzulaufen.

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  4. Das stimmt!
    Aber leider glauben eben noch zuviele Politiker an die Intelligenz der Masse und verlieren somit natürlich im direkten Vergleich gegen die Popuisten (egal ob rechts oder links).

    Ich habe mir mal überlegt ob es nicht vielleicht schlauer wäre das man ne Art Prüfung ablegen müsste um Wählen zu können, nichts schweres nur das man halt sieht der hat sich zumindest etwas mit dem Thema auseinader gesetzt. Denn imho ist es fast schon fahrlässig viele dieser Leute wählen zu lassen die einfach überhaupt keinen Plan haben was sie da eigentlich befürwörten. Ein gutes Beispiel in Österreich dafür war ja Jörg Haider, einfache Lösungen für einfach Menschen und das ganze ging super auf.

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  5. @ terraconz: mit der "Prüfung vor der Wahl" habe ich so meine Schwierigkeiten... weil es bestimmte Leute benachteiligen würde. Ich tippe mal, wer wirklich "keinen Plan" hat, wählt gar nicht oder gibt einen ungültigen Stimmzettel ab. Das Anliegen, sich "zumindest etwas mit dem Thema auseinanderzusetzen", stütze ich aber unbedingt. In den letzten Tagen war das für mich eine Leitidee - Informationen gibt es genug, und manches ist bereits gut aufgearbeitet. Zugänge zu eröffnen und damit die Voraussetzungen für eine differenzierte Meinungsbildung zu schaffen - das könnte dem naiven Hinterherlaufen entgegen wirken. Natürlich muss man das auch wollen. Die Probleme sind eben kompliziert und einfache Parolen einfach falsch. Insgesamt aber deutet viel auf ein gravierendes Kommunikationsproblem zwischen Politik und Wählerschaft - da liegen Welten dazwischen, die sich schwer überbrücken lassen.

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