Psychosophie

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In der Begegnung mit anderen Menschen können wir uns selbst und andere besser verstehen lernen. Wenn wir miteinander sprechen, begegnen sich subjektive Welten. Vielleicht entstehen daraus Einsichten, die für das je eigene Leben von Bedeutung sind.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Pax Globuli oder: ohne Tod kein Brot

- Erwin, was liesch denn du fir a Blättle?
- Pax Globuli, Hugo.
- Und worum goht's do?
- Um Gewalt. Die wird do dren so stark verdünnisiert, dass echter Friede uff der Welt isch.
- Aha... homöopathisch oder so äbbes?
- So ogfähr... do stoht a intressants Interfiuh drenna... von oim, den se bei dr Zeidong entlasse hend.
- Ond worom dess?
- Der wollt äbbes friedlichs schreiba. So kurz vor Weihachde wär eh net viel los. Ond dann hot dr Chefredaktör gsagt, des goht ned. A bissle Gewalt misst scho sei. Bloss Verse, Stropha ond so. Des reicht ned, des liesd koiner. Kata-Stropha missad her!
- Aha. Irgendwo wird sich scho äbber schdreida. Irgend oi Kadaschdrof fendet sich doch emmer.
- Schdell dr bloss mol vor, des mit dem Frieda däd mol komma. Do häddad dia Zeidonga jo gar nix meh zom Schreiba!
- Aha. On deshalb muss mr den Frieda verdünne...
- Genau, du Schlaule...!
 

Kommentare:

  1. Sehr schöner Text. Wenn's Frieden gäbe, würden viele nicht mehr verdienen...

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  2. Wie wahr... dem Frieden steht so manches im Weg. An einen Satz des Pädagogen Hans-Ulrich Wintsch muss ich öfter mal denken: "die Menschen wollen nicht Frieden, sondern Be-Friedigung ihrer Bedürfnisse" ...

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